Hühneraugen

Hühnerauge entfernen und behandeln – so funktioniert’s

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Hühneraugen sind Verhärtungen an den Zehen, der Fußsohle oder der Ferse. Sie sind oft gelblich und wachsartig oder schuppig. Diese Verhornungen sind nicht gefährlich, können jedoch durch den Druck auf die darunterliegende Haut zu schmerzhaften Irritationen oder Entzündungen führen. Für dein persönliches Wohlbefinden ist es sehr wichtig, deine Hühneraugen richtig zu behandeln. Doch was hilft gegen Hühneraugen?

Wie kann ich mein Hühnerauge entfernen?

Kleinere Hühneraugen verschwinden meist von selbst, sobald der Druck, der die Hühneraugen verursacht, vermieden wird. Wenn du ein schmerzhaftes Hühnerauge hast, gibt es mehrere Möglichkeiten, den Druck zu verringern und das Hühnerauge zu behandeln. Bei richtiger Behandlung verschwinden Hühneraugen normalerweise innerhalb von 2-4 Wochen. Prinzipiell hilft es immer, wenn du deine Füße pflegst, indem du sie nach dem Waschen gut abtrocknest und sie regelmäßig eincremst.

Diese Möglichkeiten gibt es, ein Hühnerauge zu entfernen:

1. Hühnerauge ausschaben

Willst du ein Hühnerauge entfernen, dann kannst du es ausschaben lassen. Dies ist jedoch nur bei größeren und schmerzenden Hühneraugen notwendig. Ein Hühnerauge selbst entfernen solltest du auf diese Art nicht. Auf Grund der Infektionsgefahr sollten Hühneraugen nur von einem Arzt oder Podologen ausgeschabt werden. Willst du dein Hühnerauge behandeln und selbst verkleinern, dann kannst du versuchen, es vorsichtig zu feilen.

2. Hühnerauge feilen

Wenn du ein störendes Hühnerauge loswerden willst, kannst es vorsichtig mit einem Bimsstein abfeilen. Das kann helfen, den Druck zu verringern. Wichtig ist, dass du die betroffene Hautstelle vor dem Feilen aufweichst:

  • Nimm vor dem Feilen am besten ein etwa 10 Minuten langes Fußbad in warmem Wasser.
  • Befeuchte den Bimsstein und löse die tote Haut sanft mit kreisenden oder seitlichen Bewegungen.
  • Achte darauf, nicht zu viel Haut zu entfernen, denn das kann zu Blutungen und Infektionen führen. Entferne stattdessen lieber kleine Teile des Hühnerauges und wiederhohle den Vorgang regelmäßig bis das Hühnerauge verschwindet.

3. Rezeptfreie Behandlungen gegen Hühneraugen

Neben Ausschaben und Feilen gibt es einige verschreibungsfreie Helfer, mit denen du dein Hühnerauge behandeln und entfernen kannst:

  • Schmerzlinderung durch Polsterung:
    Freiverkäufliche Behandlungsmöglichkeiten zielen meist darauf ab, das Hühnerauge zu polstern, um die Schmerzen zu lindern. Das Compeed® Hühneraugenpflaster feuchtigkeitsspendend mit Hydrokolloid-Technologie lindert Druck und Schmerzen sofort und schützt das Hühnerauge vor weiterer Reibung. Gleichzeitig pflegt das Hühneraugenpflaster die umliegende Haut. Dies hilft dabei, das Hühnerauge schneller zu entfernen.
  • Aufweichen durch Salicylsäure:
    Salicylsäure hilft, die harte Keratin-Struktur der toten Haut aufzulösen. Behandlungsmittel mit Salicylsäure gibt es in verschiedenen Konzentrationen und in Form von Cremes, Pads oder Pflastern. Durch die Behandlung verfärbt sich die tote Haut weiß und kann dann abgefeilt werden. Diese Mittel sollten jedoch mit Vorsicht benutzt werden, da die Salicylsäure die umliegende Haut irritieren kann. Außerdem sollten sie nicht auf rissigen Hühneraugen verwendet werden.

Wenn du unter Diabetes oder Kreislaufproblemen leidest, solltest du Behandlungen mit Salicylsäure meiden oder vorher ärztlichen Rat einholen.

2-in-1 – Polsterung und Aufweichen in einem:

Hühneraugenpflaster mit Salicylsäure wie das Compeed® Hühneraugenpflaster Aktiv sind der bequemste Weg, beide Behandlungsverfahren zu vereinen. Richtig angewendet kann damit ein Hühnerauge innerhalb von nur zwei Wochen entfernt werden. Das Compeed® Hühneraugenpflaster Aktiv kombiniert mehrere Vorteile:

  • Der Polsterungsring aus einem Aktivgel (Hydrokollid-Technologie) pflegt die Haut.
  • Gleichzeitig schützt und polstert er das Hühnerauge.
  • Das Wirkstoffplättchen in der Mitte des Pflasters beinhaltet Salicylsäure, die hilft, die verhornte Haut aufzulösen und so das Hühnerauge zu entfernen.
Wenn du ein schmerzhaftes Hühnerauge hast, gibt es mehrere Möglichkeiten, den Druck zu verringern und das Hühnerauge zu behandeln.

Wann sollte ich ärztlichen Rat suchen?

Meist kannst du also ein Hühnerauge selbst behandeln. Nur in wenigen Fällen ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen:

  • Bei Kreislaufproblemen, Diabetes oder einer Nervenschädigung: Leidest du unter sehr empfindlicher Haut, dann solltest du dich an einen Arzt wenden, bevor du dein Hühnerauge behandelst.
  • Bei starken Schmerzen und Entzündungen: Obwohl Hühneraugen grundsätzlich nicht gefährlich sind, können sie Irritationen, Entzündungen oder sogar Eiterungen verursachen. Ist ein Hühnerauge stark entzündet oder leidest du unter Schmerzen, dann solltest du deinen Arzt aufsuchen.
  • Bei Unsicherheit: Wenn du dir nicht sicher bist, ob du ein Hühnerauge hast, frage sicherheitshalber bei einem Arzt nach.
  • Bei immer wieder auftretenden Hühneraugen: Ständig wiederkehrende Hühneraugen können durch Anomalien der Füße wie Deformationen, eine falsche Gangart, Fehlstellung oder Fehlausrichtung der Knochen hervorgerufen werden. Dann ist es schwierig, deine Hühneraugen selbst zu behandeln. Wenn dir die Häufigkeit oder die Hartnäckigkeit deiner Hühneraugen Sorgen bereitet, solltest du zu einem Arzt oder einem Podologen gehen, um diese Gründe auszuschließen oder festzustellen. In so einem Fall können dann spezielle Schuhpolsterungen oder Einlagen dafür sorgen, dass die Hühneraugen nicht mehr auftreten. Nur in sehr seltenen Fällen ist eine Operation notwendig.

Vorsorge ist die beste Medizin!

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Wie kann ich Hühneraugen vorbeugen?

Du hast dein Hühnerauge entfernt? Super! Ein Hühnerauge kann jedoch erneut auftreten, wenn weiter Druck auf die Stelle ausgeübt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Ursprung des Drucks ausfindig zu machen und ihn zu vermeiden. Meist genügt es schon, bequemere Schuhe zu tragen oder bei neuen Schuhen Polster bzw. Einlagen zu verwenden, bis diese eingelaufen sind (zum Beispiel Klebepolster aus der Apotheke). Doch für Hühneraugen gibt es bekanntlich viele Ursachen, deshalb haben wir noch viele weitere gute Tipps gegen Hühneraugen für dich zusammengestellt.