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Rissige Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen: Alles, was du wissen musst

Rissige Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen: Alles, was du wissen musst Rissige Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen: Alles, was du wissen musst Rissige Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen: Alles, was du wissen musst

Rissige Nagelhaut, eingerissene Fingerkuppen: Alles, was du wissen musst

Nicht umsonst hat COMPEED® heilungsbeschleunigende Fingerrisse-Pflaster erfunden: Trockene Haut und Schrunden an den Fingern sind keine Seltenheit. Obwohl die Risse nur fein sind, sind sie an unseren sensiblen Fingerspitzen und Nagelhäuten meist schmerzhaft und einschränkend.

Eingerissene Nagelhaut und Fingerkuppen entstehen aus unterschiedlichen Gründen: Berufliche und alltägliche Tätigkeiten beanspruchen unsere Finger, gleichzeitig reizen Kälte, Wasser, Seife, Säure und Chemikalien die sensible Haut der Hände. Aber auch Allergien, ein Eisen- oder Vitaminmangel sowie Hautkrankheiten lösen Schrunden an den Fingern aus.

Wir erklären dir, wie eingerissene Fingerkuppen und rissige Nagelhaut entstehen und was du dagegen tun kannst.

Was sind Fingerrisse?

Fingerrisse sind feine spaltförmige Wunden rund um die Fingernägel und an den Fingerkuppen, die durch Reizung oder Beanspruchung der Haut entstehen. Obwohl sie oft nur wenige Zentimeter lang sind, können die Risse sehr tief sein: Sie reichen oft bis in die Dermis und ähneln Schnitten mit einem scharfen Messer.

Dazu kommt, dass unsere Fingerspitzen stark durchblutet und durch viele Nerven sehr empfindlich sind. Darum lösen eingerissene Fingerkuppen oder eine eingerissene Nagelhaut teils pochende oder brennende Schmerzen aus. Weil wir unsere Hände im Alltag so oft brauchen, schränken rissige Finger uns oft sehr ein. Außerdem besteht die Gefahr einer Infektion dieser Schrunden an den Fingern (medizinisch Rhagaden).

Rissige Nagelhaut und eingerissene Fingerkuppen: Welche Ursache steckt dahinter?

Du leidest unter eingerissener Nagelhaut oder rissigen Fingerkuppen und möchtest die unangenehmen Risse loswerden? Der erste Schritt liegt dran, die Ursache für deine rissigen Finger herauszufinden. Folgendes kann Fingerrisse auslösen:

  • Kälte und trockene Luft
    Viele leiden besonders im Winter unter eingerissenen Fingerkuppen. Das liegt daran, dass kalte Luft unsere Hände besonders schnell austrocknet. Gleiches gilt für extrem trockene Luft wie zum Beispiel Heizungsluft. Trockene Haut ist weniger geschmeidig und neigt somit zu Rissen. Weil unsere Finger besonders sensibel sind, zeigt sich die Kälte besonders durch rissige Fingerkuppen oder eingerissene Nagelhaut.
  • Seife und Waschmittel, Säure und Chemikalien
    Seifige oder saure Flüssigkeiten greifen die natürliche Fett- und Schutzschicht der Haut an. Darum kann auch häufiges Händewaschen, Abspülen oder Wäsche waschen zu eingerissenen Fingerkuppen und rissiger Nagelhaut führen. Aber auch die Arbeit mit Putzmitteln oder natürlicher Säure von Zitrusfrüchten löst gerne Schrunden an den Fingern aus. Wer beruflich viel mit Seife und Waschmitteln, Säure und Chemikalien zu tun hat, ist deshalb besonders gefährdet. Berufsgruppen wie Gastronomie- oder Reinigungskräfte, Gesundheits- und Pflegekräfte, Friseure oder Maler sollten daher Ihre Hände regelmäßig pflegen, um Fingerrissen vorbeugen zu können.
  • Allergieauslösende Stoffe
    Rissige Finger und Nagelhäute können Zeichen einer Allergie gegen bestimmte Farb- und Duftstoffe, Latex oder Spitzmittel sowie Nickel-, Chrom- und Kobaltverbindungen sein. Neben Fingerrissen weisen Allergiker in der Regel auch schuppende Haut auf.
  • Hohe Belastung der Hände
    Wer seine Finger stark belastet, zum Beispiel durch häufigen Kontakt mit Holz und Erde, hat ebenfalls oft mit rissigen Fingerkuppen zu kämpfen. Schreiner und Gärtner sind typische Beispiele für Berufsgruppen, die ihre Hände schützen sollten.
  • Vitaminmangel
    Manchmal können Hautrisse an Fingern durch Vitaminmangel erklärt werden. Sowohl ein Vitamin-A-Mangel als auch ein Vitamin-C-Mangel führen zu Schrunden an den Fingern. Allerdings kommt es in Europa selten zu einem ausgeprägten Vitaminmangel und sowohl fehlendes Vitamin A als auch ein Mangel an Vitamin C zeigen sich oft bereits durch andere Symptome, bevor es zu Fingerrissen kommt.
  • Eisenmangel
    Auch ein Eisenmangel ist eine mögliche Ursache für eingerissene Fingerkuppen. Besonders bei Frauen ist ein Eisenmangel keine Seltenheit: Etwa jede 10. Frau im gebärfähigen Alter leidet in Europa darunter. Die Ursache? Chronische Blutungen (ja, dazu zählt auch die Menstruation) und/oder mangelnde Eisenzufuhr, zum Beispiel durch vegetarische oder vegane Ernährung.

    Neben Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Blässe führt ein Mangel an Eisen auch zu brüchigen Nägeln mit Rillen und eben zu trockener und rissiger Haut.

  • Hautkrankheiten wie Neurodermitis
    Natürlich können eine rissige Nagelhaut und Fingerkuppen auch krankheitsbedingt sein. Die seltene Sonderform der Neurodermitis, Pulpitis sicca, führt zu trockenen Fingerspitzen und Hautrötungen. Beachte: Die Risse an den Fingern sind hierbei nur oberflächlich und die Neurodermitis befällt eher Erwachsene als Kinder. Ein Arzt oder Apotheker kann helfen, wenn du vermutest, dass Neurodermitis der Grund für deine rissigen Finger ist.

    Mythos „eingerissene Fingerkuppen durch Pilzinfektionen“: Dass Handpilz zu Fingerrissen führt, ist ein verbreiteter Mythos, aber in der Regel nicht der Fall. Eine Pilzinfektion der Hände äußert sich stattdessen für gewöhnlich durch schuppende, runde Hauterscheinungen und Rötungen. Hole auch bei Verdacht auf eine Pilzinfektion am besten medizinischen Rat ein.

  • Familiäre Veranlagung
    Manche Menschen neigen schlichtweg durch genetische Veranlagung zu schnell austrocknender und dadurch rissiger Haut. Daran kannst du dann zwar nichts ändern, aber du kannst deine Finger durch die richtige Pflege schützen.

Was tun bei Rissen und Schrunden an den Fingern?

Da eingerissene Fingerkuppen oder rissige Nagelhaut oft ein Zeichen von trockener Haut und Reizung sind, ist es wichtig, den Händen Feuchtigkeit zu spenden, sie zu pflegen und zu schützen.

COMPEED® Fingerrisse-Pflaster bilden eine flexible, wasserfeste Schutzschicht über den Rissen, lindern Schmerzen sofort und beschleunigen die Heilung der Schrunden. Durch ihre spezielle Form haften sie ideal an den rissigen Fingerkuppen bzw. dem Nagelfalz und halten alltäglichen Bewegungen und Wasserkontakt tagelang Stand. Dank der Hydrokolloid-Technologie mit Aktivgel erhalten COMPEED® Fingerrisse-Pflaster die natürliche Feuchtigkeit der Haut und absorbieren überschüssige Wundflüssigkeit. In dieser optimalen Heilungsumgebung heilen deine Fingerrisse schneller und sind vor Infektionen geschützt.

In unserem ausführlichen Ratgeberartikel zum Thema findest du weitere Tipps und detaillierte Erklärungen, wie du Fingerrisse behandeln und in Zukunft vermeiden kannst.

Wann sollte ich ärztlichen Rat einholen?

Dank pflegendem Schutz wie den COMPEED® Fingerrisse-Pflastern kannst du eingerissene Fingerkuppen bzw. eingerissene Nagelhaut gut selbst behandeln. Suche jedoch einen Arzt auf, wenn sich die Risse trotz guter Pflege nicht verbessern oder sogar verschlimmern/entzünden.

Liegen den Fingerrissen Krankheiten oder Mangelzustände zu Grunde, ist es wichtig, diese zu behandeln und nicht nur die Symptome zu lindern.
Vorsicht ist außerdem bei Diabetikern geboten, da bei ihnen die Wundheilung gestört und/oder das Schmerzempfinden stark herabgesetzt sein kann.

Larissa Kremer
Larissa Kremer
Ihre neutrale Gesundheits-Expertin
Larissa ist Head of Medical bei HRA Pharma Deutschland GmbH. Sie prüft jegliche medizinische Information, die von uns ausgegeben wird – damit Sie sicher sein können, dass die Aussagen und Ratschläge auf compeed.de auch wissenschaftlich korrekt sind.